|
|
Neu: Lehrerfortbildung als Supervision |
|
|
|
"Beziehung kann man lernen"
Worum es geht:
Der Beziehungsphilosoph Martin Buber meint:
"Alles wirkliche Leben ist Begegnung".
Das menschliche Zusammenleben gehört jedoch zu den schwierigsten Dingen, die es gibt.
Das Konzept des
Instituts integriert in seinem
neuen kommunikationspsychologischen Ansatz
die wichtigsten Erkenntnisse der gegenwärtigen Psychotherapie.
Zu den
Thesen dieses Ansatzes gehört die Behauptung:
Menschen reden vielfach
nicht von dem, was sie wirklich fühlen, denken und wünschen.
Diese
Schutzhaltung ist verständlich, erbringt aber schwerwiegende Konsequenzen.
Denn wann immer jemand durch das, was er nach außen hin kundtut,
die Mitwelt darüber hinwegtäuschen will, was tatsächlich in ihm
vorgeht, wird dieses sein Verhalten als
störend
erlebt.
Ein schlichtes Beispiel:
Jemand zeigt ein freundliches Lächeln. Wir empfinden es vielleicht als unangenehm,
ohne den Grund dafür zu sehen,
verurteilen uns möglicherweise für unser Gefühl.
Wüssten wir, dass sich hinter dem freundlichen Lächeln Angst,
vielleicht auch Ärger oder gar Berechnung verbirgt,
dann würden wir unsere Missempfindung sofort verstehen und würden dieselbe als durchaus passend
beurteilen.
Sobald der andere Klartext redet und uns mitteilt, was Sache
ist,
löst sich, jedenfalls bei uns, ein wesentlicher Teil der Störung auf.
Auf diese Art von Freundlichkeit brauchen wir nämlich nicht mit
Wohlgefallen zu reagieren. Aber meist vermögen wir jetzt auch den
anderen besser zu verstehen, so dass gleicherweise die Störung
zwischen ihm und uns entfällt.
So gibt es zahllose Unklarheiten
und `Verrücktheiten` im Zusammenleben, welche sich häufig unverzüglich in
Luft auflösen, sobald der Hintergrund klar wird.
Der Grund dafür, dass wir uns vom
Verhalten des Mitmenschen immer dann gestört fühlen, wenn er nach außen
etwas anderes zeigt, als ihm wirklich zumute ist, liegt darin:
Unsere
Gefühle erweisen sich als Sensoren von untäuschbarer
Wahrnehmungskraft.
Sie erkennen die Unstimmigkeit und antworten mit
Missempfindungen, sagen ganz einfach: "stört!".